Keine Bange, es gibt viele Hilfsmöglichkeiten. Hat das Kind Atemprobleme behalten oder war sehr unreif, bekommt es einen Überwachungsmonitor, der die Herztätigkeit und die Atmung überwacht und Alarm gibt, wenn etwas nicht stimmt. Außerdem haben die Monitore einen Speicher, der die Atmung und Herzfrequenz aufzeichnet, so dass man sehen kann ob Medikamente (z.B. Theophyllin) zur Unterstützung der Atmung nötig sind. Oft muß auch die Lunge unterstützt werden mit entwässernden Medikamenten (Lasix, Aldactone) oder das Herz mit Lanitop. Darin unterstützen Sie die Kinderkrankenschwestern der häuslichen Kinderkrankenpflege, die Tipps geben und bei der Pflege in der ersten Zeit mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die Physiotherapeutinnen kommen auch ins Haus, damit das Kind nicht so viele Umgebungswechsel hat. Besonders im Winter ist die Erkältungsgefahr groß. Auch der Kinderarzt macht Hausbesuche oder hat eine extra Frühgeborenensprechstunde, zu der keine kranken Kinder in der Praxis sind.